Faschingskehraus

Am Dienstag nach dem großen Faschingsumzug in Teisbach kamen viele traurige Maschekra zum traditionellen Faschingseingraben ins Gasthaus Geislinger. Bei einer feierlichen Zeremonie wurde der Fasching zu Grabe getragen. Nun ist es offiziell, die fünfte Jahreszeit ist vorbei.

Zuerst traf sich der Kinderhofstaat, um den Fasching lustig ausklingen zu lassen. Dazu durfte natürlich der "Ball-verkehrt" nicht fehlen.

Danach waren die Großen an der Reihe. Gardemädels schlüpften in die Rolle von Präsidium und Elferrat, Elfen wurden Gardetänzer und Prinz und Prinzessin sahen plötzlich ganz anders aus.

Seine Merkwürden Klaus Schober und sein Mesner Andi leiteten durch den anschließenden Trauergottesdienst. Herr Merkwürden sprach ein paar Worte über das kurze aber intensive Leben des Teisbacher Faschings, dabei durfte das menschliche Rednerpult natürlich nicht fehlen.

Danach hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, die im Fasching begangenen Sünden zu beichten. Die mehr oder weniger Freiwilligen beichteten, natürlich im geheimen Gespräch mit Herrn Merkwürden, die verschiedensten Sünden.

Nach diesen doch sehr lustigen Beichten war es schließlich an der Zeit, den Fasching zu Grabe zu tragen. Ein langer Leichenzug begleitete den Fasching auf seinem letzten Weg für diese Faschingssaison. Euer Merkwürden sprach die letzten Worte, dann wurde der Fasching neben dem Torbogen begraben.

Aber keine Angst liebe Faschingsfreunde, nach ein paar Monaten der Trauer wird der Faschingsruf der Narrenhochburg bestimmt wieder erklingen.

Fasching Hoch!

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