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Traditionelles Faschingsausgraben

Das Jahr hatte grade erst angefangen schon stand die erste Traditionsveranstaltung an. Mit
Spaten, Schaufeln und Messwerkzeug bewaffnet haben sich zahlreiche Faschingsnarren wieder auf die
Suche nach dem Fasching gemacht. Erste Station des Abends, bevor es eigentlich richtig los ging, war das Gasthaus Geislinger! Bevor man sich auf die Suche nach dem Fasching machen konnte, musste zuerst einmal eine Plan entworfen werden.

Auch war das die letzte Gelegenheit sich für die anstrengende Suche nocheinmal mit einem Sud zu stärken. Zudem musste natürlich getestet werden, ob alle Anwesenden die "Parole" des Abends auch kennen, um den Fasching möglichst schnell finden zu können.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto gab unser Zeremonienmeister Harlander Andreas das Startsignal und die Suche konnte beginnen. Auf dem Weg vom Oberen Markt durch den Torbogen und weiter den Marktplatz runter, wurde kein Kanaldeckel übersehen, jeder Stein umgedreht... An Haustüren geklopft und Autos angehalten. Aber niemand hatte den Faschhing gesehen, oder gehört.

Selbst das altbewehrte Mittel des anfütterns mit Sud schien an diesem Abend nicht funktionieren zu wollen.

Nach einigen weiteren Irrwegen und einem letzten verzweifelten Versuch ihn mit einem Ringelreiertanz hervorzulocken wurde er schließlich unter einem großen Kastanienbaum entdeckt. Aus Freude über diesen fast unerwarteten Fund entzündete man gleich an Ort uns Stelle ein kleines Feuerwerk um dem Fasching gebührend zu Begrüßen. In der Obhut von Prinzessin Katrin I. ging es sogleich ins nächste Teisbacher Wirtshaus. Nach einem kurzen Bad (in Goaßmaß) wurde der Fasching von den Neuen und manchen fast Neuen geschluckt und gelangte
so zu neuem Leben und Kraft für die bevorstehende Saison.

Den restlichen Abend wurde dieser für die Narrenhochburg so bedeutende Fund ausgiebig gefeiert. Alle Anwesenden waren schon in freudiger Erwartung auf den nächsten Abend, wenn zum erfolgreichen Finden des Fasching auch noch das neue Prinzenpaar inthronisiert wird.


Die Eltern und die Kindergarde die sich ebenfalls zahlreich eingefunden hatten, machten sich bereits am späten Nachmittag auf die Suche nach dem Fasching. Auch hierzu gibt es eine Erfolgsmeldung zu verbreiten. So konnte man diesen nach relativ kurzer Suche finden und ausgraben. Um ihrem Fasching zu neuer Kraft für die Saison zu verhelfen, wurde im Anschluss das Gesicht (des Kinderhofnarren) mit Farbe aufgehübscht.

Nachdem diese erste Traditionsveranstaltung so erfolgreich war, kann man davon ausgehen, das es dieses Jahr wieder ein wunderschöner Fasching werden wird.

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