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Faschingseingraben des kleinen und großen Hofstaates

Am Faschingsdienstag versammelte sich der kleine Hofstaat samt Eltern und Fans im Gasthaus Geislinger um beim „Ball-verkehrt“ den Fasching nochmal so richtig lustig ausklingen zu lassen.

Dabei schlüpften die Kinder in andere Rollen als sie im Fasching innehatten. Dabei kam es zu so manch lustigen Tanz, weil nicht jeder genau wusste was er zu hat.

Eine Ordensverleihung für verdiente Faschingskinder durfte natürlich nicht fehlen. Auch die Kleinste wurden ausgezeichnet, da sie ihren Vater wohl nicht so oft gesehen hat in der Faschingszeit…

Bei der zweiten Tanzrunde mischten sich dann auch ein paar Eltern unter die Kinder. Aber auch bei ihnen konnte so manch kleiner Fehler entdeckt werden, was bei den Kindern für erhebliches Gelächter sorgte.

Der krönende Abschluss war dann der Prinzenwalzer des „Prinzenpaares“. Sie machten ihre Sache wirklich gut und waren kaum vor Original zu unterscheiden.

So ging die Faschingssaison des Kinderhofstaates zu Ende, eine wunderbare Saison mit einem bezaubernden Prinzenpaar Lisa I. und Kilian I, Hofnarr und  Kindeprinzengarde. So mancher Faschingsnarr träumt bereits von der Zeit beim großen Hofstaat.

Nach den „Kleinen“ waren anschliessend die großen Teisbacher Faschingsnarren mit dem „Faschingseingraben“ an der Reihe. Ein paar von ihnen kamen direkt vom Faschingsumzug aus Pfeffenhausen, wo sie die Narrenhochburg gebührend vertreten haben.

Unter der Leitung von Hr. Klaus Merkwürden und seinem Mesner Andreas, wurde der neue Saal des Gasthauses Geislinger in eine Kirche umgewandelt, um die Trauerfeier für den geliebten Fasching gebührend zelebrieren zu können.

Zu Beginn ging Hr. Merkwürden in ernsten aber auch humorvollen Worten auf das kurze aber intensive Leben des Teisbacher Faschings ein. Nicht fehlen durfte dabei das menschliche Rednerpult, welches so manche Schläge auf den Topf aushalten musste.

Natürlich wurden im Fasching auch wieder mehr oder weniger große Sünden begangen. Daher hatte jeder Anwesende die Möglichkeit seine Laster zu beichten und um Ablass zu bitten. Dieses Jahr muss es wohl ein eher sündenreiches Faschingsjahr gewesen sein, da sich gleich mehrere aus der Königsfamilie freiwillig meldeten… Natürlich wurde die Beichte ganz ohne Publikum abgenommen, aber ein paar Details sind wohl doch etwas lauter besprochen worden, was zu erheblichem Gelächter führte. Hier die Sünder:

Sünder 1 = unterschiedliches Verständnis Mann und Frau

Sünder 2 = zu wenig Prinzensud

Sünder 3 = viel zu viel Prinzensud

Sünder 4 = Faschingsneuling

Sünder 5 = „Greils“ Schicksal

Sünder 6 = Arme Mamma

Sünder 7 = Elferratsgönnerin

Sünder 8 = im falschen Gebiet gewildert

Sünder 9 = Pfefferhausenversteher Nr. 1

Sünder 10 = Pfefferhausenversteher Nr. 2

Auch der Mesner musste zum Schluss für seine übermäßige Verschwendung vom hl. Weihwasser dafür beichten und erhielt vom Prinzen ebenfalls einen größere Menge davon ab.

Der Leichenzug begleitete den Fasching auf seinem letzten Weg für diese Faschingssaison und führte durch Teisbach und am Ende zurück in Hinterhof des Gasthof Geislinger. Es folgten feierliche Grabreden und Hr. Merkwürden gab ihm den letzten Segen.

Aber kein Verzagen liebe Faschingsnarren! Nach ein paar Monaten Trauer wird bestimmt am 11.11 wieder der Faschingsruf der Teisbachernarren erklingen. Und auch der über alles geliebte Fasching wird dann hoffentlich wieder auferstehen. Bis dahin Alles Gute und ein dreifach kräftiges Fasching… Hoch!

Alle Bilder zusammengefasst

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